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Bankgeschäfte und Einkaufen im Netz

Das bequeme Shoppen und Banken von Zuhause oder unterwegs birgt Sicherheitsrisiken

Entspannen statt Schlange stehen

Online-Einkäufe werden oft als erholsame Abwechslung gesehen, © creativcollection Verlag GmbH

 

Keine Parkplatzprobleme, eine freie Zeiteinteilung, keine Warteschlange und schon gar kein Ladenschluss: Einkaufen im Internet und Online-Banking sind bei den Verbrauchern mittlerweile sehr beliebt. Ob Bücher, Elektronik, Möbel oder gar Medikamente – im Netz gibt es inzwischen so gut wie alles zu kaufen. Geliefert wird bequem nach Hause. Und bei der Gelegenheit wird gleich noch online der Kontostand überprüft und eine Überweisung getätigt. Trotz aller Vorteile gilt es, bei Bankgeschäften und Einkäufen im Internet die Sicherheitsrisiken nicht außer Acht zu lassen. 

Online-Banking boomt

Online-Banking ist in Deutschland eine Erfolgsgeschichte. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. Bitkom vermeldete Ende 2014, dass zwei von drei Internetnutzern (68 Prozent) in Deutschland ab 14 Jahren Online-Banking regelmäßig nutzen. Das entspricht 37 Millionen Bundesbürgern. „Immer mehr Verbraucher schätzen beim Online-Banking den Komfort, nicht für jede Überweisung oder Kontoabfrage in die Filiale gehen zu müssen“, sagt Bitkom-Experte Steffen von Blumröder. „Mit den heutigen TAN-Verfahren sind Bankgeschäfte im Internet so sicher wie nie.“
Bankgeschäfte über das Internet zu führen, ist in allen Altersklassen ähnlich beliebt. Sieben von zehn der 30- bis 49-jährigen (71 Prozent) Internetnutzer verwalten ihr Bankkonto im Netz. Mit 70 Prozent liegen die 14- bis 29-jährigen gleich auf. Zwei Drittel (66 Prozent) der 50 bis 64-jährigen nutzen Online-Banking, bei Internetnutzern ab 65 Jahren sind es 60 Prozent.

Sicherheitstechniken beim Online-Banking

Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik hat auf seiner Webseite die wichtigsten Sicherheitshinweise für das Abwickeln von Internetgeschäften zusammengestellt. Hier ein Überblick: 

  • Die Zugangsdaten sollten sorgfältig gewählt und besonders vertraulich behandelt werden. 
  • Die Kommunikation beim Online-Banking muss verschlüsselt erfolgen – eine solche sichere Verbindung ist aktiv, wenn am Beginn des Texts in der Browserzeile „https“ zu lesen ist. 
  • Wer über WLAN Internetbanking betreibt, muss diese Verbindung ebenfalls verschlüsseln.
  • Geben Sie die Adresse Ihrer Bank jedes Mal von Neuem über die Tastatur ein – so verhindern Sie, dass Ihnen falsche Links untergejubelt werden, die Sie auf betrügerische Webseiten umleiten.
  • Betreiben Sie Online-Banking nie von fremden Geräten aus, etwa über Internet-Cafés.
  • Setzen Sie gemeinsam mit Ihrer Bank ein Limit für tägliche Geldbewegungen auf Ihrem Konto via Online-Banking fest und überprüfen Sie Ihren Kontostand regelmäßig.
  • Reagieren Sie nicht auf dubiose Mails, in denen Sie zur Eingabe von PIN, TAN oder Kontonummer aufgefordert werden. 
  • Geben Sie Ihre Bankverbindung nur vertrauenswürdigen Partnern bekannt, prüfen Sie gegebenenfalls die Bewertungen von Verkäufern auf Online-Plattformen.
  • Sperren Sie Ihren Internet-Banking-Zugang, wenn Sie verdächtige Bewegungen feststellen. 
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