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Wie konsumieren junge Menschen Drogen?

Wie viele Jugendliche rauchen heute noch? Wie hoch ist ihr Alkoholkonsum? Und welche illegalen Drogen spielen im Leben von 12- bis 25-Jährigen eine Rolle? Welche Unterschiede gibt es dabei zwischen den Geschlechtern? Diese und weitere Fragen beantwortet der Bericht „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die Untersuchung informiert über den aktuellen Konsum sowie wichtige Entwicklungen und Trends.

Die Drogenaffinitätsstudie 2015

Zigaretten, Alkohol, Drogen – wie gehen 12- bis 25-Jährige damit um?

© eyetronic, fotolia

 

Wie viele Jugendliche rauchen heute noch? Wie hoch ist ihr Alkoholkonsum? Und welche illegalen Drogen spielen im Leben von 12- bis 25-Jährigen eine Rolle? Welche Unterschiede gibt es dabei zwischen den Geschlechtern? Diese und weitere Fragen beantwortet der Bericht „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Rauchen ist zunehmend out

© Knut Wiarda, fotolia

Die Untersuchung informiert über den aktuellen Konsum sowie wichtige Entwicklungen und Trends.

Im Rahmen des Berichtes werden in mehrjährigen Abständen 12- bis 25-Jährige Jugendliche bzw. junge Erwachsene zu ihrem Konsum von Alkohol, Zigaretten und illegalen Drogen befragt. Für die Untersuchung von März bis Juni 2015 wurden insgesamt 7.004 Jugendliche und junge Menschen zunächst per Zufall ausgewählt und per Festnetz oder Mobiltelefon zu ihrem Umgang mit Rauschmitteln interviewt.

Es wird weniger geraucht

Die Studie zeigt, dass im Jahr 2015 knapp zehn Prozent der 12- bis 17-Jährigen geraucht haben. Demnach ist der Anteil der rauchenden Jugendlichen in dieser Altersstufe seit 14 Jahren rückläufig – er hat sich seit dem Jahr 2001 um über zwei Drittel verringert. Das gilt für männliche und weibliche Jugendliche gleichermaßen. Der Anteil der Jugendlichen, die noch nie geraucht haben, lag im Jahr 2015 bei 79 Prozent. Das ist der höchste Wert seit den 1970er Jahren. Bei Schülern, die das Gymnasium besuchen, ist das Rauchen am wenigsten verbreitet. Auch die jungen Erwachsenen von 18 bis 25 Jahren rauchen weniger. Während im Jahr 2001 noch 44,5 Prozent zur Zigarette griffen, sind es im Jahr 2015 nur noch gut 26 Prozent. Außerdem steigt auch hier der Anteil derer, die noch nie geraucht haben – von 23 Prozent auf knapp 39 Prozent. Insgesamt rauchen in dieser Altersstufe mehr Männer als Frauen. Die Anzahl der Raucher ist außerdem unter Arbeitslosen, Auszubildenden und Berufsschülern höher als bei Schülern der Oberstufe oder bei Studenten. Knapp drei von zehn Jugendlichen haben schon einmal Wasserpfeife geraucht, etwa jeder achte eine E-Zigarette und jeder siebte eine E-Shisha. Bei den jungen Erwachsenen liegen die Zahlen für Wasserpfeife und E-Zigaretten höher (68 bzw. 20 Prozent), bei E-Shishas niedriger (10 Prozent). Bei den Jugendlichen geht der Konsum von Wasserpfeifen zurück, bei den jungen Erwachsenen steigt er an.

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