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25.04.2017

Kriminalstatistik 2016

© Gerhard Seybert, fotolia

Leichter Rückgang bei den verübten Straftaten

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der sächsische Innenminister Markus Ulbig, haben in Berlin die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2016 vorgestellt. Im vergangenen Jahr wurden von der Polizei insgesamt 6.372.526 Straftaten erfasst. Lässt man ausländerrechtliche Verstöße, wie z.B. gegen das Aufenthalts- oder Asylrecht außer Acht, beläuft sich die Zahl auf 5.884.815 Delikte. Demnach wurden 0,7 Prozent weniger Straftaten verübt als noch 2015. Zudem war die Aufklärungsquote mit 54 Prozent so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Je nach Kriminalitätsbereich zeigen sich jedoch Unterschiede: Trotz einer deutlichen Steigerung auf fast 17 Prozent ist die Quote der aufgeklärten Fälle beim Wohnungseinbruchdiebstahl weiter gering. Tötungsdelikte konnten hingegen in 94,6 Prozent der Fälle aufgeklärt werden.
Betrachtet man die einzelnen Kriminalitätsbereiche, stieg die Zahl der Straftaten, bei denen gegen das Aufenthalts-, das Asyl- und das Freizügigkeitsgesetz/EU verstoßen wurde (+21,1 Prozent, 487.711 Fälle). Auch kam es 2016 häufiger zu Verstößen gegen das Waffengesetz (+14,8 Prozent, 34.443 Fälle). Zudem nahm die Zahl der erfassten Tötungsdelikte (+14,3 Prozent, 2.418 Fälle) zu sowie der Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen (+12,8 Prozent, 7.919 Fälle), der gefährlichen und schweren Körperverletzungen (+9,9 Prozent, 140.033 Fälle) und der Rauschgiftdelikte (+7,1 Prozent, 302.594 Fälle). Hingegen wurden weniger Wettbewerbs-, Korruptions- und Amtsdelikte erfasst (-10,4 Prozent, 4.292 Fälle). Auch sank die Zahl an Straftaten, die in Zusammenhang mit Wohnungseinbruchdiebstahl (-9,5 Prozent, 151.265 Fälle) oder Wirtschaftskriminalität stehen (-5,6 Prozent, 57.546 Fälle).

Die vollständige PKS 2016 steht ab sofort auf der Internetseite des Bundesministeriums des Innern zum Download zur Verfügung.
Quelle: Bundesministerium des Innern (BMI)


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