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Erschreckende Symptome nach Drogenkonsum auf Ferieninseln

Die sogenannte „Kannibalen“-Droge sorgt auf Mallorca und Ibiza für Unruhe


In den beliebten Diskotheken auf Ibiza feiern Partyurlauber bis in die Morgenstunden

© gert hochmuth, fotolia

 

Auf den von Urlaubern stark frequentierten Urlaubsinseln Mallorca und Ibiza grassiert seit diesem Sommer ein makaberer Trend, den man – sofern man den zahlreichen Medienberichten Glauben schenkt – sonst nur aus Horrorfilmen kennt: Die so genannte „Kannibalen“-Droge bringt angeblich Touristen dazu, andere Urlauber wie wilde Tiere anzugreifen und sie im Drogenrausch zu beißen und zu verstümmeln. Spanische Polizeibehörden befürchten, dass die von vielen Partyurlaubern besuchten Baleareninseln als Testlabor für die neue Designerdroge ausgenutzt werden.

 

Im Juni 2014 berichteten britische Medien von einem erschreckenden Vorfall auf Mallorca: Am Strand von Magaluf westlich von Palma soll ein 28-jähriger Engländer mehrere Touristen verfolgt und versucht haben, sie in Arme und Gesicht zu beißen. Später soll der sehr aggressive Mann auch auf Polizisten und Sanitäter losgegangen sein, die ihn überwältigen wollten. Ebenfalls in Magaluf soll ein 22-Jähriger Brite beim Feiern von einem Italiener angegriffen und so heftig ins Ohr gebissen worden sein, dass er ins Krankenhaus musste und wochenlang berufsunfähig war. Auch auf der Nachbarinsel Ibiza wurde inzwischen von ähnlichen Beißattacken berichtet. In allen bislang bekannten Vorfällen soll eine neue Designerdroge im Spiel gewesen sein, die von den Medien aufgrund ihrer heftigen Wirkung kurzerhand „Kannibalen“-Droge getauft wurde. Ganz neu ist die Substanz allerdings nicht. Erstmals sorgte sie 2012 in Miami (USA) für Schlagzeilen, wo ein 31-jähriger Mann nach Konsum der Droge einen Obdachlosen derart entstellt haben soll, dass diesem nach der Beißattacke ganze Teile des Gesichts fehlten. Was steckt tatsächlich hinter den erschreckenden Nebenwirkungen? Verspüren Konsumenten wirklich den Drang, andere Menschen beißen zu wollen?

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