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< Unfall-Gaffer müssen mit Strafen rechnen

Alle 13 Sekunden ereignet sich ein Verkehrsunfall

Statistik: Mehr Unfälle und Verkehrstote


Autounfall

© hero, fotolia

 

Durchschnittlich ereignete sich im Jahr 2015 alle 13 Sekunden ein Unfall. Fast in jeder Minute wurde ein Mensch bei einem Verkehrsunfall verletzt, alle zwei Stunden starb ein Mensch im Straßenverkehr.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht laufend umfangreiche Daten zur Beurteilung der aktuellen Unfallentwicklung.

Mehr Unfälle und mehr Verunglückte

2015 wurden von der Polizei bundesweit insgesamt mehr als 2,5 Millionen Unfälle erfasst (das sind 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr). Bei den meisten Unfällen blieb es bei Sachschäden (87,8 Prozent), bei nur 12,1 Prozent der Unfälle gab es Tote oder Verletzte. Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle mit Sachschaden, bei denen mindestens ein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war und ein Bußgeld- oder Straftatbestand vorlag, ist binnen Jahresfrist bis Ende 2015 um 2,4 Prozent auf 68.776 Unfälle gesunken. Zugenommen haben jedoch Unfälle mit Personenschaden mit 1,1 Prozent auf mehr als 305.000.

Drittniedrigster Stand seit 1950

Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Verkehrsopfer mit 3.459 getöteten Personen gegenüber 2014 (3.377 Getötete) wieder leicht an, während gleichzeitig auch die Zahl der motorisierten Fahrzeuge auf 55 Millionen weiter zugenommen hat. Insgesamt lag die Zahl der Verkehrstoten damit immer noch auf dem drittniedrigsten Stand seit 1950. Bezogen auf den Kraftfahrzeugbestand gab es im vergangenen Jahr weniger als einen Getöteten auf 10.000 Fahrzeuge. Insgesamt war das auf den Fahrzeugbestand bezogene Risiko, bei Unfällen im Straßenverkehr zu sterben, im Jahr 1950 demzufolge noch 43 Mal höher als im Jahr 2015.

Landstraßen fordern die meisten Todesopfer

Wie im letzten Jahr ereigneten sich die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb von Ortschaften (68,6 Prozent); jedoch wurden hier nur 30,3 Prozent der Getöteten registriert. Auf den Außerortsstraßen (ohne Autobahnen) passierten 24,8 Prozent der Personenschadensunfälle, aber 57,7 Prozent der Verkehrsopfer kamen hier ums Leben. Auf den Autobahnen wurden 6,6 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden und 12 Prozent aller Getöteten gezählt.

KL (29.07.2016)

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